Diese Episode analysiert Donald Trumps Vorstoß in der Grönland-Frage und beleuchtet das im September 2026 geschlossene Abkommen zwischen den USA, Dänemark und Grönland. Dabei werden die militärisch-strategischen Vorteile zur Abwehr der wachsenden arktischen Aktivitäten Russlands und Chinas sowie der Ausbau der Raketenfrühwarnung untersucht. Zudem bewertet der Beitrag die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Rohstoffprojekte, die Eindämmung konkurrierender Großmächte und die ungelösten Umweltaltlasten vergangener Militärbasen.
Trump hat wesentliche amerikanische Ziele ohne den Erwerb Grönlands vorangebracht und zusätzlichen militärischen Handlungsspielraum und stärkere Grenzen für den Einfluss konkurrierender Großmächte ausgehandelt. Europa sollte lernen, strategischen Handlungsbedarf früher selbst aufzugreifen. Souveränität braucht auch militärische Fähigkeiten. Wer im hohen Norden mitentscheiden will, muss Aufklärung, Versorgung und einsatzfähige Kräfte bereitstellen. Zusätzliche europäische Leistungen stärken nicht nur die gemeinsame Verteidigung, sondern auch die eigene Verhandlungsposition gegenüber Washington.
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Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte
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